Rhesi und der

13.08.2019 • 16:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Welt­klimarat

Der Aufschrei von WWF-St. Gallen und Pro Natura Schweiz, dass das Rhesi-Projekt (im derzeitigen Planungsstand) wegen zu geringer Beachtung der ökologischen Verbesserungen am Rhein für sie nicht akzeptabel sei, lässt aufhorchen. Aber nicht, weil sie im Recht sind, sondern weil sie offensichtlich nicht erkennen, dass der Schutz der Menschen (Hochwasserschutz) vor einer überzogenen ökologischen Verbesserung am Rhein zu stehen hat. Ökologie sollte kein Geschäftsmodell sein, sondern die Bewahrung der Schöpfung zum Ziel haben. Nach der neuesten Aussage des Weltklimarates, dass Wälder und Grünflächen (Kühleffekt) geschützt werden müssen, um die Klimaerwärmung zu stoppen, haben wir vom Verein RheSiNat (Rhein-Sicherheit-Natur) mit unseren alternativen Vorschlägen recht. Wir versuchen unter anderem, die Abholzung von ca. 20 ha Wald und den großflächigen Grünlandabbau (Rheinvorländer) zu verhindern. Wenn zum Aufschrei von WWF und Pro Natura die Vorarlberger Wirtschaftskammer sich lautstark zu Wort meldet, dann wird ersichtlich, dass es auch ihr nur vordergründig und nicht in erster Linie um den Hochwasserschutz geht.

Benedikt Bolter, Koblach