Drei-Stufen-
Landwirtschaft

Leserbriefe / 04.10.2019 • 18:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Von den Hochalpen sind die Tiere in die Niederalpen und in die Vorsäße gezogen. Mehrere Vorsäße zusammen haben eine Sennerei, in der die Milch zu Butter und Käse verarbeitet wird. Die Milchleistung der einzelnen Kühe wird zum Herbst hin geringer, weil die Kühe und Galtrinder so belegt werden, dass sie erst im Hausstall im November/Dezember ihre Kälber zur Welt bringen und die Milchleistung dann zunimmt. Die Vorsäße und Niederalpen werden noch bis Mitte Oktober besetzt sein.

Schade, dass auf der 10 km Wegstrecke von der B 200 bis Amagmach durch die Bautätigkeit schlechte Wegverhältnisse bestehen und auf dieser Straße viele Schwerlastfahrzeuge unterwegs sind. Im Vorsäß Amagmach stehen derzeit drei Baukräne und es werden ein Gasthof und mehrere Mehrfamilienhäuser errichtet. Grünland wurde zu Bauland umgewidmet in einer Größenordnung von vier Fußballfeldern. Wo bleibt da der Aufschrei der Landwirtschaftskammer und der Naturanwältin? Die Frage muss erlaubt sein, ob solche Projekte wie in Amagmach in der heutigen Zeit noch notwendig sind. Unsere Alp- und Vorsäßlandschaft ist schön und es lohnt sich, dafür zu kämpfen, dass sie auch für nachkommende Generationen schön bleibt.

Hugo Mayer, Egg