Gleichgewicht
schaffen

Leserbriefe / 04.11.2019 • 18:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Attraktiven Lebensraum und dynamischen Wirtschaftsstandort stärken, ein Gleichgewicht in den Ressorts bringt bessere und stabilere Lösungen. Am Beispiel Ölz/Weiler zeigt sich, dass die Trennung der Wirtschafts- und Raumplanungs-Agenden von Vorteil für Vorarlberg ist. Wäre es nach der Wirtschaftsabteilung gegangen, wäre aus Gründen des „Gemeinwohls“ die Ansiedlung der Großbäckerei auf bestem Ackerboden statt in gewidmetem Betriebsgebiet erfolgt – entgegen negativer Beurteilung der Abteilungen Raumplanung, Verkehr, Landwirtschaft und Naturschutz. Von der Wirtschaftsabteilung wurden die betriebswirtschaftlichen Argumente der Firma unreflektiert übernommen.

Schlussendlich wurde in einem bestehenden Betriebsgebiet eine Lösung gefunden, zum Wohl der Firma, der Umwelt und Vorarlbergs.Der Aufgabenbereich Raumplanung gehört in ein eigenes Ressort, um ein Gleichgewicht von Ökonomie und Umwelt zu wahren. Nur so ist eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung für die Wirtschaft und die Umwelt in Vorarlberg möglich.

Kerstin Riedmannn, für die Initiative Lebensraum Weiler, Weiler