Gletscherschwund

Leserbriefe / 07.11.2019 • 17:57 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mittels schwindender Gletscher wird medial-bildlich die „katastrophale Auswirkung des Klimawandels“ dargestellt. Bei unbedarften Personen erzeugt das ohne nachzudenken Klimahysterie, ja regelrecht Weltuntergangsangst. Leider wird ausgeblendet, dass Gletscher die Reste der letzten Eiszeit sind, welche die nördliche Halbkugel unter großen Eismassen bedeckte. Freiwerdende Funde bei Gletschern beweisen, dass diese Gletscherbereiche auch eisfrei waren. Ergo waren Temperaturen auf der Erde immer wieder höher und besondere Ereignisse führten zu Eiszeiten, mit gravierenden Folgen für Flora und Fauna. Eigenartigerweise war in der Warmzeit der CO2-Gehalt bereits höher als jetzt. (Quellen: Eisbohrkerne, Sedimentbohrkerne etc.) Statistische Erderwärmung von 2° auf geforderte 1,5° zu minimieren wird das Schmelzen der Gletscher nicht hemmen. Komischerweise habe ich noch nie gehört, welche Temperaturen notwendig wären, um Gletscherschwund aufzuhalten. Könnte es sein, dass diese notwendigen Temperaturen gar nicht menschenfreundlich sind? Vor allem, wie erzielt man diese rapiden Temperaturstürze wirklich?

Manfred Neurauter,

Ludesch