Deutscher Aufmarsch im Pazifik?

Leserbriefe / 11.11.2019 • 18:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Nach Frau Karrenbauers Ansagen mit der Bundeswehr Australien vor den Chinesen schützen zu wollen, müssten ja gerade in sich christlich gebenden Parteien folgerichtig die Alarmglocken schrillen!

Erkennen europäische Völker nach zwei von Deutschland begonnenen Weltkriegen tatsächlich die Zielrichtung dieses, das Frieden erhaltende Grundgesetz bedenkenlos übergehende Ansinnen, dermaßen exorbitant aufrüsten zu müssen, um mit einer entsprechenden maritimen Armada in den Pazifik zu gelangen, um diesen gemäß ihrer Intention militärisch beherrschen zu wollen.

Wollte sie sich Präsident Trump gnädig erweisen, so dass er von Sanktionen gegen die deutsche Autoindustrie absehen möge? Frau Karrenbauer verneint als angebliche Christin in Wahrheit die Vorgaben des Grundgesetzes, welches mit dessen kriegsbefreiten sozialpotenten Insignien eindeutig auf einen zu bewahrenden Frieden hinweist, so dass zuallererst die sechs Millionen nahe der Armutsgrenze bildungsberaubt dösen müssenden Familien sozialgerecht versorgt werden müssten, bevor wie zu Kaisers und Hitlers Zeiten tausende Kilometer entfernt aufmarschiert werden sollte! Wünschenswerterweise sollte sie als C-Politikerin der alternativlosen Philosophie der Bergpredigt Christi ihr Vertrauen schenken, diese gebiert innere und äußere Souveränität, gemäß welcher sich eine solidarisch geeinte Welt erbauen ließe. In diesem Kontext verweise ich auf das Buch „Weltdiplomatie adieu?“

Antony Petschacher, Bregenz