Straßenbau-Kuriositäten in ­Vorarlberg

Leserbriefe / 12.11.2019 • 18:34 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bis in die letzten Bergdörfer hinauf bestehen in Vorarlberg asphaltierte Straßen mit einer Breite, dass sogar zwei Lkw einwandfrei aneinander vorbeikommen können. Nicht jedoch ist dies der Fall in einem äußerst stark frequentierten Verkehrsraum im Vorarlberger Rheintal, hauptsächlich zwischen dem Güterbahnhof Lauterach und dem Grenzübergang zur Schweiz bei St. Margrethen. Hier gibts einen Feldweg und eine ca. 100 Jahre alte Holzbrücke (Rauchkessel abhängen!). Tausende Pkw, die hier täglich fahren müssen, können ein Lied singen von abgefahrenen Außenspiegeln, ausländischen Lastzügen und Omni-
bussen, die sich wieder rückwärts hinausmanövrieren müssen. Dringende Forderung an die kommende Landesregierung: Diese 7 km Z-Variante müssen sofort gebaut werden! Als weiteres Kuriosum sehe ich die neuerlich in die Mitte von Durchzugsstraßen gestellten Verkehrsinseln. Kann mir jemand erklären, wie da jetzt eine Rettungsgasse gebildet werden kann? Noch prekärer würde es, wenn dann, bei kommenden stundenlangen Stauzeiten, eine zweite Rettungsgasse für den Lieferwagen der Winzergenossenschaft gebaut werden müsste.

Anton Rüf, Fußach