Müssen uns der Wirkung bewusst sein

Leserbriefe / 14.11.2019 • 18:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht vom 14. November:

Die gewollte Betriebserweiterung der Firma Rauch zeigt genau die Problematik im Umwelt- und Naturschutz auf. Mit dem Begriff „Familienbetrieb“, wo man der Meinung sein könnte, dass ein Vater-, Sohn- und Tochter-Betrieb um seine Existenz kämpft, will man die Erweiterungen unterstützen und umsetzen. In der Realität sind diese Familienbetriebe wie Rauch oder Liebherr längst weltweit operierende Konzerne, die im Verdrängungsmarkt immer mehr Umsatz machen wollen oder müssen. So lange die Politiker am Gedanken „besser bei uns als woanders“ festhalten und damit, dass immer mehr alle Möglichkeiten gegeben sind, wird es keinen effizienten Klimaschutz geben. Wenn der Herr Landeshauptmann bei den VN, wo seine Stellungnahme zur Rauch-Erweiterung zu lesen ist, einfach umblättern würde, könnte er im Bericht „müssen uns der Wirkung bewusst sein“ das Ergebnis des Immer-mehr-Wollens lesen. Vielleicht wäre die Aussage vom ehemaligen Bundeskanzler bei der Auflösung der Regierung mit der FPÖ „genug ist genug“ auch im Klimaschutz die richtige Vorgangsweise.

Alfred Fuchs, Dornbirn