Trauriges
Alpsommerende

Leserbriefe / 25.11.2019 • 21:33 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Dieser Alpsommer endete für drei Kühe auf dem Flexenpass in Zürs tragisch. Sie wollten beim Alpabtrieb im September nicht mit und flüchteten, alle Einfangversuche scheiterten. Sechs Tiere wurden eingefangen, aber für drei weitere kam dann eine nicht schöne Zeit. Der Winter kam, und sie standen im Schnee. Mein Mann und ich beobachteten die Tiere, und uns und anderen Menschen taten sie leid. Bei sämtlichen Behörden sagte man nur, dass man nichts machen könne. Das ist schäbig und traurig. Da redet man gescheit vom Klimaschutz, aber um die Tiere kümmert sich keiner. Der Alpsommer ging für die drei bedauernswerten Tiere, darunter eine trächtige Kuh, so zu Ende, dass sie von einem beauftragten Jäger erschossen wurden. Seit ich Menschen kenne, liebe ich die Tiere.

Irene Kargl, Dalaas