Schulwegchaos

Leserbriefe / 26.11.2019 • 17:54 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mein Enkel besucht die Volksschule Mittelweiherburg in Hard. Gelegentlich hole ich ihn von der Schule ab. Ich warte dann auf dem Parkplatz vor der St.-Martins-Kirche auf ihn und sehe mit Schrecken, wie es bei der Zufahrt bzw. beim Schulweg seit Wochen zugeht. Vis-à-vis der Schule ist eine große Baustelle, Lkw fahren zu und ab, Schülereltern müssen ihre Sprößlinge mit dem Pkw möglichst vor der Schultüre abholen. Kurz gesagt: Chaos. Am vergangenen Freitag fand ich die Situation bei Schulschluss um 11.30 Uhr besonders kritisch. Ein Lkw fuhr zur Baustelle, ein Bagger arbeitete auf der Straße, Pkw wollten zur Schule zufahren, andere kamen entgegen. Und dazwischen Schulkinder! Zu Fuß, mit Rollern, mit Fahrrädern. Nicht einige, sondern viele – es war ja Schulschluss. Ich rief bei der Harder Polizei an und schilderte die Situation. Eine Polizistin erklärte mir, dass die ungute Situation bekannt sei, die Polizei aber nichts machen könne – ich solle mich an die Gemeinde wenden. Das habe ich dann auch getan. Eine freundliche Dame vom Sekretariat, die die Problematik kannte, versuchte, mich mit jemandem zu verbinden, der mir sagen könnte, wer die Verantwortung trägt, wenn einem Schüler etwas passieren sollte. Leider blieben ihre Versuche erfolglos. Ich werde wieder nachfragen.

Werner Drexel, Hohenems