Tagträume

Leserbriefe / 28.11.2019 • 18:26 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wäre eine der 1977 gestarteten Voyager-Sonden von „Gut-Aliens“ abgefangen worden, und hätten diese ein Team unbemerkt zur Erforschung der Erde geschickt, so hätten sie bei ihrer Rückkehr Folgendes berichten können: Am äußersten Rand unserer Galaxie existiert ein kleines Sonnensystem mit dem Planeten Erde. Von der Sonne angestrahlt, erscheint er als wunderschöner blauer Juwel mit vielfältiger Fauna, Flora und Spezies. Eine Spezies, der Mensch, sich für hochintelligent und als die Vollendung der Schöpfung haltend, beherrscht alles. Die Menschen werden eigentlich mit positiven Neigungen geboren, aber viele werden durch falsche Werte zu ausgeprägten Egoisten, habgierig, herrschsüchtig und zerstörungswütig erzogen. Sie töten sich gegenseitig und andere Arten millionenfach, gefährden den Bestand ihrer eigenen und anderer Arten. Viele Arten haben sie bereits ausgerottet. Diese Verrückte zerstören auch die eigene lebensnotwendige Infrastruktur und könnten ihren Wohnplaneten mit fürchterlichen Waffen mehrfach zerstören. Dann würden sie andere bewohnbare Planeten suchen, um dorthin flüchten zu können. Eine große Gefahr! Mit einer Mauer oder einem Netz könne man sie abfangen und auf ihren Planeten zurückschicken, so einige Aliens. Die „Gut-Aliens“ meinen, sie müssten den „Gut-Menschen“ zur Vermittlung anderer Werte durch Bildung helfen und die Erde auf die Liste der gefährdeten Planeten stellen, um deren Zerstörung zu stoppen.

Dr. Mostafa Haschemi, Schruns