Regionalliga-SPÖ

Leserbriefe / 02.12.2019 • 20:01 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Das ganze SPÖ-Desaster hat sich die Partei selber zuzuschreiben. Genau jene SPÖ, die sich den einfachen Arbeitnehmern und ihren Rechten verschrieben hat, kündigt diese per E-Mail. Und das vor Weihnachten. Letztklassig. Punkt! Aus! Im Nachhinein dann noch zu behaupten, dass es sich hier um keine Kündigungen handelte, sondern nur um eine Vorinformation, relativiert die Sache nicht. Wo ist der Unterschied? Die Berater zu kündigen, wäre hier angebrachter. Tatsache ist: ein Fettnäpfchen nach dem andern. Das größte von Pamela Rendi-Wagner: der Misstrauensantrag gegen Sebastian Kurz. Ein Rohrkrepierer sondergleichen. Ich habe den Gesichtsausdruck von Rendi-Wagner noch vor Augen. Sie sah sich bereits im Kanzlersessel. Wie kann man nur so naiv sein und sich einer Person vom Format eines Kurz, dessen Sympathiewerte ständig zunehmen, noch dagegenstemmen? Ja, wie? Ein Psychologe würde sagen: „Indem man ihn sich zum Freunde macht.“ Diese Methode haben aber weder sie noch ihre Berater gelernt. Wie auch immer, um in der Fußballsprache zu sprechen: Die ÖVP spielt zurzeit in der Champions League. Die SPÖ in der Regionalliga, wobei sie bei vielen Spielen nicht weiß, auf welches Tor man schießen muss.

Tone Schneider, Klebern 942, Egg