Gefährdung?

Leserbriefe / 08.12.2019 • 17:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 5. Dezember 2019.
VN-Bericht vom 5. Dezember 2019.

Sechs Vorarlberger sind in den Dschihad gezogen. Dschihad bedeutet Anstrengung bzw. Kampf und dient der Erweiterung und Verteidigung islamischen Territoriums, bis der Islam die beherrschende Religion ist (Koran, Sunna). Zwei der Dschihadisten sind bereits zurückgekehrt. Zumindest einer wurde bekanntlich schon verurteilt, gegen drei laufe ein Verfahren. So die Antwort von dem für Sicherheit zuständigen Landesrat Christian Gantner auf die Anfrage der FPÖ, wie es mit der Gefahr des islamischen Terrorismus in Vorarlberg aussieht. Hinzuzufügen zu seiner Antwort wäre „Genaues wissen wir nicht“. Peter Gridling, BVT-Chef, bezeichnet laut VN diese Terroristen als „Dschihad-
Reisende“ (wie niedlich und zeugt von der Inkompetenz dieses Herrn). Ebenso skurril die Aussage von Gantner, „eine mögliche Gefahr, dass Dschihadisten als Flüchtlinge getarnt zurückkehren, stuft er als gering ein. Der IS ist militärisch stark in der Defensive. Daher mischen sich IS-Kämpfer unter die wieder stark anschwellenden Migrantenströme, um unerkannt nach Europa zu kommen, um sich dann hier zu regenerieren und neu zu organisieren. Jeder dieser Terroristen ist ein potenzieller Gefährder, und laufend kommt es zu Gewalttaten mit Toten, wie es sich immer wieder zeigt. Ist die Aussage Gantners ein Zeichen für die Hilflosigkeit des Rechtsstaates oder will man die Bevölkerung einfach in Sicherheit wiegen?

Günther Wieser,
Lochau