Gedanken zum

Leserbriefe / 12.12.2019 • 18:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

24. Dezember

Weltweit feiern die Christen die Geburt Jesu und der Heilige Abend wird im besonderen Maße und an diesem Datum als besonderes Ereignis gewürdigt. Die Menschen werden bereits vorher in der Adventzeit von einer „Klingeling“-Stimmung erfasst. Eine gewisse Erwartungshaltung erfasst eben auch die Kinder, denn das dargestellte „Jesulein“ in der Krippe und das ganze Drumherum erzeugten zum Teil eine kitschig-unwahre Weihnachtsstimmung. Dabei wird leider in unserer Konsumgesellschaft arg übers Ziel geschossen. Entsprechend in dieser Vorbereitungszeit werden diverse Angebote bereits Ende Oktober in den Geschäften sichtbar angepriesen. Und die derzeitigen Zustände auf unserer Welt? Missgunst, Krieg, Hunger, Gewalt, Neid usw. sind nach wie vor die bestimmenden Kräfte, die uns Menschen und gewalttätige Spezies wie eine diabolische Klammer gefangen halten.

Nicht das „Jesulein“, sondern der herangewachsene Christus hatte dieser Welt etwas ganz Wichtiges zu vermitteln! Was er damals offenbarte, war revolutionär, unglaublich bildhaft und doch so visionär, dass man eigentlich über diese Aussagen mehr Feste feiern müsste als nur diese Geburt in Bethlehem. Würden wir seine Worte mehr denn je konsequent in Taten umsetzen, so käme man von der konsumorientierten, rührseligen Ritualhaltung mit Geschenks-Exzessen weg und würde ein stressfreies, friedfertiges Weihnachtsfest feiern können. Bitte darüber nachdenken!

Werner Giacomuzzi, Lochau