ÖGK – Wer zahlt, schafft an

Leserbriefe / 18.12.2019 • 18:14 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

„Wer zahlt, schafft an!“, ein überaus beliebter Spruch von Wirtschaftstreibenden. Anders verhält es sich bei der zukünftigen ÖGK (Österreichischen Gesundheitskasse). Mit 25 Prozent des Beitrags nimmt die Wirtschaft (Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung) 50 Prozent plus eine Stimme als gerecht an (Aussage Karlheinz Kopf). Die Wirtschaft bestimmt ab 1. 1. 2020 über die eingezahlten Beiträge der Arbeitnehmer(innen) und somit über die Leistungen. Interessant ist die Tatsache, dass bei den Selbstständigen, Beamten, Eisenbahnern und Bauern die Arbeitnehmer(innen) keine Mitsprache haben. Dies, obwohl bis zu 80 Prozent aus dem Steuertopf beigetragen werden muss, also zu mehr als 50 Prozent durch die Arbeitnehmer(innen) getragen wird. Vielleicht sollte man Landeshauptmann Wallner eine schärfere Lupe zu Weihnachten schenken, damit er diese Ungerechtigkeit ernst nimmt?

Walter Lang, Bregenz