Freude

Leserbriefe / 22.12.2019 • 17:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht „Der Herr führte mich in die Weite hinaus“, VN vom
17. 12. 2019:

Herr Pfarrer Rohner, ich las alle Ihre Leserbriefe, und ich lese auch zwischen den Zeilen. Ich sah, dass Sie nicht immer alles schreiben konnten, was sie gefühlt haben. „Gott ist Liebe, Friede und Einheit. Und das ist der Wille des Herrn: die praktizierte Nächstenliebe gegen alle Lebensformen, denn Leben ist Einheit.“ Diesen Tagesspruch von der Gottes Prophetin Gabi Witek habe ich heute Morgen auf meinem Handy gelesen. Und dies haben Sie in Brasilien praktiziert, sicher auch dort nicht ohne Schwierigkeiten. Sie teilen ihr Schicksal mit Bischof Kräutler, nur dass sie den nicht in Pension schicken konnten. Die Pflicht, Gottes Weisungen in Ihrem Herzen zu folgen und Ihrer Priesterweihe und die Weisungen aus Rom, ich kann den Schmerz in Ihrem Herzen nur erahnen und versuche mit Ihnen zu fühlen.

Der Lehre Jesu nachzufolgen ist nicht schmerzfrei, umso größer ist der Lohn. Sie bereuen es nicht, Priester geworden zu sein, sonst hätten sie keine Möglichkeit gehabt, so denken Sie, ein so reiches Lebenswerk zu vollbringen. Jesus war kein Priester und er wollte auch keine, er lehrte eine innere Lehre nach den zehn Geboten und der Bergpredigt. Genau so, wie Sie es in Ihrem letzten Satz in Ihrem Rückblick geschrieben haben. Jeder Mensch hat einen direkten Draht zum lieben Gott.

Martin Falger, Lustenau