Vignette in Vorarlberg

Leserbriefe / 22.12.2019 • 17:27 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Aufhebung der Vignettenpflicht auf der Autobahn von Hörbranz bis nach Hohenems ist an Sinnlosigkeit und Unverstand des Verkehrsaufkommens in Vorarlberg nicht mehr zu überbieten. Sie stellt auch eine unannehmbare Ungleichbehandlung der Vorarlberger Autofahrer dar, der durch Klage zu begegnen ist. Die Distanz Lochau-Bludenz, weiter hat es die ASFINAG bis dato nicht gebracht, beträgt lt. Google 58.3 km und ist mit 34 min. Fahrzeit angegeben. Für diesen Schmarren müssen wir nächstes Jahr 91,10 Euro berappen. Es ist den Herrschaften in Wien, insbesondere dem „Türkisen Club“ nicht aufgegangen, dass die Vorarlberger Autobahn nichts anderes ist als eine Stadt-Schnellstraße, die die einzelnen Gemeinden entlasten soll. Völlig wahnwitzig ist es, dass es in „Zentraleuropa“ nicht möglich ist, zwei wichtige Autobahnen – die Österreichische und die Schweizerische – mit einem wenige Kilometer langen Stück zu verbinden. Dies zeigt die völlige Unfähigkeit der agierenden Administratoren. Wie solche Probleme zu lösen sind, zeigen Beispiele in Innsbruck, St. Gallen und Zürich und anderwärts! Im Übrigen ist, wie von Seiten der Grünen völlig zurecht festgestellt wurde, die Vignette an sich ein absoluter Unsinn und in keiner Weise mit dem Klimaschutz zu vereinbaren und daher abzuschaffen!

Ing. Gerhard Miltner, Bregenz