„Glücklich ist, wer vergisst, was …“

Leserbriefe / 27.12.2019 • 16:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der derzeitige FPÖ-Parteichef Hofer befindet sich hoffentlich noch für längere Zeit außerhalb des Spielfeldes. Von dort aus versucht er zwar immer öfter darauf hinzuweisen, dass er seine Partei einer Neuausrichtung zuzuführen gedenkt. Zugleich erhoffen seine Hintergedanken ein Scheitern der Verhandlungen zwischen Kogler und Kurz. Doch vergisst Österreichs Bevölkerung Hofers Sager „Man wird sich noch wundern, was …“ nicht. Die kurze Kurz-Regierungszeit mit Hofers Beteiligung hat – wie schon gleiche Regierungskoalitionen davor – gezeigt, wie solche mit FPÖ-Beteiligung jeweils enden. Österreich vergisst auch nicht, dass jener so sanft plaudernde Hofer einer der beiden Cheftexter für Straches Gebrüll auf Marktplätzen war. Somit kann eine neue FPÖ nur dann zustande kommen, wenn deren Ideologie anhaftende Grässlichkeiten ein für alle Mal von A bis Z ausgemerzt werden und gleichzeitig das ganze Leitungsteam mit neuem, andersdenkendem Personal besetzt wird.

Hans Gamliel, Rorschach (CH)