Fahrgemeinschaften unerwünscht

Leserbriefe / 17.01.2020 • 17:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Es scheint groteskerweise die Devise der Gemeindepolitiker zu sein, dass jeder selber mit seinem Auto fahren soll, denn es wird alles unternommen, um mögliche Fahrgemeinschaften (zu unterschiedlichsten Zwecken) zu unterbinden. In den letzten paar Jahren sind nämlich sukzessive alle Plätze verschwunden, wo man sein Auto für einen oder gar mehrere Tage stehen lassen konnte, um seine Fahrten mit anderen zusammen anzutreten. Wenn es z. B. bei unseren gemeinsamen Bergtouren nicht möglich ist, öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen und wir auf unsere Pkw angewiesen sind, sind wir immer bestrebt, möglichst viele Leute in ein Auto zu verfrachten, aber es gibt im Land kaum mehr Möglichkeiten, die nicht gebrauchten Autos abzustellen! Es wäre also wohl ein Gebot der Stunde, dass sich die Gemeinden wieder darauf besinnen würden, Abstellplätze zur Schaffung von Fahrgemeinschaften anzubieten, anstatt das ganze Gemeindegebiet zu einer Kurzparkzone umzufunktionieren!

Ursula Breuer, Wolfurt