Ärgernis

Leserbriefe / 20.01.2020 • 18:08 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Ich bin ein 47-jähriger Vorarlberger und fahre nicht sehr oft mit den Öffis. Als ich mit meiner siebenjährigen Tochter unterwegs war, wurden wir Zeuge, wie ein Stadtbusfahrer rassistische Äußerungen gegenüber einer rumänischen Frau als auch einem türkischen Mann und dessen Sohn getätigt hat. Dies ohne Skrupel auf Verluste und im Beisein etlicher Kinder. Dies geschah am 5. Jänner 2020 in Dornbirn am Bahnhof. Der Busfahrer hatte gerade Feierabend, bei der Übergabe an einen Kollegen ließ er seinen gesamten Ärger und Wut an Unschuldigen aus. Wir waren sprachlos über so viel Ungerechtigkeit und hoffen, dass dies ein Einzelfall war. Wohin führt unsere Gesellschaft? Solch tiefer Hass hat nichts in öffentlichen Bussen zu suchen und auch sonst nirgends. Aussagen in Fäkalsprache sind menschenunwürdig und sind doch ein starkes Stück eines Stadtbediensteten.

André Rützler, Dornbirn