Kickls bester Mann

Leserbriefe / 23.01.2020 • 19:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Kickls bester Mann in der neuen Regierung ist Herr Kogler. Wessen Gedächtnis noch nicht im Politnirwana verschwunden ist, erinnert sich an das Mediengetöse ob der Einführung gewisser Dinge, z. B. Sicherungshaft, angefangen von den Herzjesukommunisten bis zu den Grünschimmeleliten, und jetzt kommt plötzlich alles wieder mit Duldung der Grünen. Es kommt offensichtlich nicht darauf an, was man sagt oder tut, sondern wer was sagt oder tut. Große Teile des türkis-blauen Programmes wurden jedenfalls übernommen, das spricht für sich. Die Performance der neuen Regierung bleibt abzuwarten. Mir wäre jedenfalls als Finanzminister Eduard Müller recht gewesen, ein ausgewiesener und in der Szene bekannter Steuerexperte. Als Justizministerin hätte ich mir Frau Bierlein gewünscht und nicht Frau Zadic, die im Moment im Kreuzfeuer der Kritik steht. Ihre bosnische Abstammung und ihre relative Jugend dürfen keine Rolle spielen, ihr Delikt war auch kein Kapitalverbrechen, aber wenn man hinter jedem Busch, jeder Ecke, jeder Handbewegung einen Nazi sieht, ist das bedenklich. Dazu kommt noch die Äußerung der grünen Klubchefin Sigrid Maurer in der Sendung „Zentrum“ vom 12. 1. 2020: „Wir werden sogar im Justizministerium feministische Politik betreiben.“ Was soll denn das heißen? Müssen wir Männer uns jetzt wärmer anziehen?

Dr. Rudolf Rudari,
Bürs