Leistung durch

Leserbriefe / 27.01.2020 • 19:05 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bildung

Bundeskanzler Kurz hat im Wahlkampf 2017 für seine Wahlwerbung 13 Millionen Euro Steuergelder verpulvert. Das sind 7 Millionen mehr als erlaubt gewesen wären. Daher sind 800.000 Euro Steuergeld-strafe (tut nicht weh) die Folge. Der Rechenschaftsbericht für den Wahlkampf 2019 steht noch aus, ich bin sehr gespannt. Der ÖVP-Finanzminister Blümel stellte stolz fest, er habe privat noch nie sein Konto überzogen. Nein, aber das seiner Partei und damit das des Steuerzahlers. Das sollte seine Kompetenz als Finanzminister unterstreichen, stellt aber bei genauer Betrachtung keine besondere Leistung dar. Es ist auch kein Zeichen von Bildung, wenn man die vier Grundrechnungsarten nicht beherrscht und dabei noch Soll und Haben bei den eigenen Finanzen durcheinanderbringt. Aber man sieht, dass man in Österreich auch mit weniger Bildung, aber mit guter Rhetorik und maßgeschneiderten Slim-Fit Anzügen zu Ruhm und Ehre gelangen kann!

Klaus Islitzer,

Fußach