Fußtritte nach
nervigem Hupkonzert

Leserbriefe / 02.02.2020 • 20:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der Kläger erscheint nicht vor Gericht, war aber mutig und unverschämt genug, mit seinen Aggressionen den Streit anzufangen. Der Kläger fotografierte den Biker und verletzte die Privatsphäre, obwohl mehrmals gefragt wurde, damit aufzuhören. Ich bin mir sicher, dass hier sehr viele genervt wären und sich das auch nicht gefallen lassen würden. Der nächste Schritt wäre, demjenigen das Handy aus der Hand zu reißen. Wer würde da einfach weitergehen, wenn doch schon der größte Teil der Bevölkerung sich beschwert, das zuviel überwacht wird. Wenn ich ohne meine Zustimmung fotografiert werde, würde ich auch diese Person ansprechen, in dem Fall verfolgen, um dies zu klären. Der Kläger hat weiter fotografiert und keine Rücksicht auf die Privatsphäre genommen. 13 Jahre keine Strafen, aber es wird immer wieder aufgerollt und daher ist die Strafe sehr hoch, somit wird man – egal wie man sich bemüht – für Altlasten bestraft. Nicht jeder Biker hat klobige Stiefel an, nur weil es automatisch in unserer Vorstellung vorkommt. Einen Tritt mit einem klobigen Stiefel hätte sicher mehr als nur ein „Bläuerle“ gezeigt. Ich bin mir nicht sicher, ob nicht der Kläger eine Anzeige verdient hat, wegen Rücksichtslosigkeit für Menschen im Verkehr und Verletzung der Privatsphäre.

Bettina Sailer, Dornbirn