Verständnisfrage

Leserbriefe / 14.02.2020 • 19:38 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Zum VN-Bericht „Eine Schlange für Bregenz“, vom 12. Februar:

Schon mehrmals erstaunten mich die missglückten Headlines, für die Redakteure eine Vorliebe zu haben scheinen. Diesmal jedoch weiß ich nicht so recht, wie ich die Schlange für Bregenz verstehen soll. Sollen die politisch tätigen Adams in Bregenz (endlich) vom Baum der Erkenntnis naschen? Oder ist die Schlange als Einflüsterin der Vizebürgermeisterin tätig? Denn letztere als Schlange zu bezeichnen kann ja nicht sein, wäre dies doch vermutlich eine strafrechtlich relevante Verleumdung, wie das Foto eindeutig beweist. Wahrscheinlich ist alles zusammen nur plakativer Sexismus, einmal in die eine oder das andere Mal eben in die andere (Geschlechter)Richtung. Und der Bericht über den Verlauf des Fahrradwegs trägt nicht dazu bei, die Überschrift aus dem obskuren Eck zu holen.

Christine Hartmann, Lochau