Kälbertransporte #2

Leserbriefe / 23.02.2020 • 18:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Welch unfassbare Barbarei! Hilflosen kleinen Tieren die Beinsehnen durchschneiden und die Augen ausstechen, wenn sie in ihrer entsetzlichen Todesangst vielleicht noch versuchen sich zu wehren! Und dann kommt noch die brutale Schächtung wie sie die Kultur anderer Länder vorsieht, sodass ihr Todeskampf minutenlang dauert. Wir haben ordentliche Tierschutzgesetze, die wunderbar umgangen werden – des schnöden Mammons willen – indem das schändliche Tun anderen überlassen wird! Sowas darf doch nicht sein! Wo bleibt da unsere Kultur – sieht sie so aus? Verantwortung kann nicht ausgelagert werden! Die von Erik Schmid vorgeschlagene Züchtung von nur noch Zweinutzungsrassen ist doch die Lösung des Problems. Die noch im Lande befindlichen Kälber der Milchhochleistungsrassen müssen hier aufgezogen werden – vielleicht durch Unterstützung ihrer Bauern. Das wird sich so ein reiches Land wie Vorarlberg wohl leisten können. Denn jedes Kalb leidet einzeln für sich, sodass es nichts nützt, dass angeblich schon weniger Kälber dieser entsetzlichen Tortur ausgesetzt werden. Keines mehr! Der vor einem Jahre versprochene Verbrauch hiesigen Kalbfleisches in öffentlichen Einrichtungen ist wohl nicht umgesetzt worden? Aber auch wir, die Bevölkerung, muss dazu vermehrt beitragen, denn es ist höchst an der Zeit zu handeln. Die Zeit der Ausreden ist vorbei! Es muss gehandelt werden! Jetzt, sofort, noch heute!!

Gabriele Schertler,

Dornbirn

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