Kälbertransporte und kein Ende

Leserbriefe / 23.02.2020 • 18:44 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Seit langer Zeit schon wird über dieses Thema berichtet, und es findet sich keine befriedigende Lösung. Die männlichenKälber werden nach wie vor abtransportiert, und es scheint so, dass nicht einmal die Frächter wissen, wo sie geschlachtet werden. Es müsste doch möglich sein, alle Kälber im Lande zu behalten und das Fleisch hier zu verwerten. Ein vierwöchiges Kalb erreicht, bevor es von Milchtrank auf Heu umgestellt wird, ein Gewicht von ca. 100 Kilogramm, hat ein kompaktes Fleisch und kann außer privaten Konsumenten auch für Großküchen wie Spitäler, Heime, Werkküchen usw. angeboten werden. Kalbfleisch kann auch als Schonkost für Diätpatienten infrage kommen. Ziel muss sein, dass kein einziges Kalb unser Land verlässt. Wenn wir mehr Kalbfleisch und weniger Schweinefleisch auf unseren Speisezetteln hätten, müssten auch weniger Schweine importiert werden. Bilder, wie im Fernsehen gezeigt, schockieren zutiefst, und kein Bauer will, dass seine Tiere tagelang durch halb Europa herumgekarrt werden und dann so qualvoll enden.

Hugo Mayer, Egg

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