5G und Smartmeter – Argumentationsversuch

Leserbriefe / 21.07.2020 • 19:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Faktenbasierte Diskussionen fristen auch in der Zeit des Niedergangs des „Pioniers“ alternativer Fakten, Donald Trump, nach wie vor oft ein Nischendasein. Das Gezerre um die mediale Deutungshoheit beim Thema 5G und Smartmeter ist da ein Paradebeispiel. Dabei würde ein kritischer Blick auf eine schlichte Tatsache, das Spektrum (https://de.wikipedia.org/wiki/Elektromagnetisches_Spektrum) der elektromagnetischen Strahlung, die uns umgibt reichen, um ziemlich alle Ängste und kruden Theorien fundiert zu zerstreuen. Schon das hochfrequente tägliche Licht, an einem Sonnentag etwas mehr, an einem Regentag etwas weniger, ist um den Faktor 10.000 energiereicher als der gesamte nieder-mittelfrequente „energiearme Elektrosmog“ aller „menschlichen“ Quellen. Ohne das in der Ozonschicht der Erde von der harten UV-Strahlung befreite energiereiche Sonnenlicht gäbe es keine Fotosynthese sowie keinen Sauerstoff und damit kein höheres Leben auf der Erde. Dass dieser Teil des Lichtspektrums im Tera-Hertz-Bereich viel energiereicher ist als die „Handystrahlung“ im Giga-Hertz-Bereich, kann jeder praktisch ausprobieren, indem er sich mit dem Handy an die Sonne setzt und erlebt, wovon ihm heiß wird. Ich will die mittelfrequente Handystrahlung keineswegs verharmlosen, das Handy nicht am Körper tragen, sparsam nutzen und ausschalten, wenn es nicht gebraucht wird, ist die beste persönliche Schutzstrategie. Der Haarfön ist übrigens die stärkste freiwillig genutzte „Strahlenschleuder“.

Dr. Klaus König, Lauterach

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