Churchill zeitgemäß? Vorbild?

Leserbriefe / 04.11.2020 • 18:42 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief „Winston Churchill zeitgemäß?“ von Oswald Klettl, VN vom 2. 10. 2020:

Herr Klettl stellt die Frage: Ist es ein Problem für Menschen in Demokratien in dieser Zeit, sich etwas zurückzunehmen gegenüber dem andern? Laut VN-Bericht „Menschen, die bewegen“ vom
20. 10. 2020 nimmt Jurist Hans-Jürgen Gasser Churchill als Vorbild. Die Gedanken der Herren Klettl und Gasser sind menschlich. Was in den Köpfen der Weltkriegsplaner (Churchill) und deren Erfüllungsgehilfen vorging, war teuflisch. Die nach Kriegsende gemachten Friedensverträge wurden gebrochen. Es folgten ab 11. 9. 2001 viele Angriffskriege mit dem Ergebnis: neues Elend und Millionen Flüchtlinge. Frieden schaffen heißt: bei uns selber anfangen, Frieden fängt im Inneren an, die Suche nach inneren Zusammenhängen, debattieren und Antwort geben, ist überfällig. Erkenntnis und Umkehr sind dringend notwendig, andernfalls sind wir verurteilt, die Geschichte zu wiederholen, Corona ebnet uns den Weg.

Hans Bösch,

Lustenau

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