Überlegungen zur Corona-Angst

Leserbriefe / 04.11.2020 • 18:42 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Indem sich das Virus ausbreitet, ist rundum eine wachsende Angst erkennbar. Es ist eine durch unser Denken entstandene, also eine selbst erzeugte Angst. Natürliche Angst hingegen entsteht ohne Denken. So wie es bei der Begegnung mit einem freilaufenden Kampfhund passieren würde. Wir können sehen, dass diese Angst nichts dazu beitragen kann, uns von unseren Sorgen zu befreien. Ganz im Gegenteil! Jetzt verbreitet Angst die Sorgen. Übrigens, das ist alles was diese Sorte von Angst zustande bringt. Wir müssen also lernen jene Dinge zu durchschauen, die Angst uns einflüstert, eventuell passieren könnte oder auch nicht. Diese Angst nennt dir ja immer das, was dich von ihr befreien wird. Lerne stattdessen den Frieden zu finden von der Angst. Denn umso mehr du das übernimmst, was Angst dir sagt, ist gut und stark, umso schwächer wirst du. Warum? Weil du jetzt von der Angst abhängig bist. Dieses Verstehen bringt eine Befreiung von der Angst. Es wird nicht mehr notwendig sein herauszufinden, wie du stark sein könntest, denn du hast dich von dem befreit, was dich geschwächt hat.

Edgar Aberer, Feldkirch

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