Der Koran ist der Schlüssel

Leserbriefe / 05.11.2020 • 17:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
AFP

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Europa ist bestürzt und solidarisch, wieder einmal, nach einem der inzwischen regelmäßigen islamistischen Anschläge. Das ist zu wenig, denn eine mögliche Lösung aber auch Prolongierung des Problems des islamistischen Terrors liegen im Koran. Wer den liest, findet neben rund 50 Friedensversen auch rund 150 Gewaltverse, die teils sehr direkt das Töten u.a. von sogenannt Ungläubigen verlangen und teils sogar verherrlichen. Reflexartig wird beim Ansprechen dieser Tatsache auf das jüdisch-christliche Alte Testament (NT) verwiesen, das unzweifelhaft auch jede Menge Gewaltaufrufe enthält. Der wesentliche Unterschied liegt aber darin, dass seit Neuen Testament (NT), der Erfüllung des Alten, in der Bergpredigt die unbedingte Gewaltlosigkeit gilt. Diese wurde speziell von den Mächtigen über viele Jahrhunderte leider konsequent missachtet, aber kein Christ kann Gewalt, gegen wen immer, mit dem NT begründen. Am Koran darf nach Sure 2,2 nicht gezweifelt werden, d.h. jede Sure, jeder Vers gilt unverändert. Auch wenn die islamischen Communities in Österreich über den Anschlag in Wien bestürzt sind, was grundsätzlich fehlt, ist eine Neuauslegung des Korans, welche die Gewaltverse unzweifelhaft außer Kraft setzt. Das Gewaltmonopol liegt seit dem 20. Jhdt. beim modernen Staat. Scharia, Religionspolizei etc. haben in Europa auch ansatzweise nichts mehr zu suchen. Das haben die islamischen Autoritäten unmissverständlich klarzustellen.

Dr. Klaus König,

Lauterach

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