Belastende
CP-Variante für S 18

Leserbriefe / 15.11.2020 • 18:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Nicht nur, dass die CP-Variante für Lustenau eine enorme Belastung wäre, sie ist auch ökologisch ein Schildbürgerstreich. 80 Prozent des Verkehrs von Deutschland in die Schweiz oder umgegehrt muss nach dem Pfändertunnel bis zur Autobahnausfahrt Dornbirn-Nord, um dann Richtung Süden über Höchst-Brugg auf die Schweizer Autobahn St. Margrethen zu kommen. Das sind bei jeder Fahrt ca. acht Kilometer Umweg und demzufolge mehr Umweltbelastung. Eine Mautpflicht kann die Asfinag dann vergessen. Welcher Pkw-Fahrer fährt eine mautpflichtige Strecke, wenn er über Lochau–Bregenz–Hard–Höchst nur die Hälfte der Kilometer zu fahren hat? Die kürzeste und direkteste und verkehrsentlastende Verbindung zwischen den zwei Autobahnen durchs Ried ist eine Verbindung von der Autobahnabfahrt Wolfurt (heute Halb-Autobahnanschluss) direkt nach Höchst-Brugg. Dadurch sind alle tangierenden Gemeinden vom Verkehr entlastet, zumal der Güterbahnhof direkt angrenzend ist. Alle Autoriedstraßen könnten aufgelassen werden. Um das Natura-2000-Gebiet möglichst zu erhalten, müsste die Autobahn überwiegend untertunnelt werden. Die Vorteile dieser Variante sind aber so überwiegend, dass nur die
Z-Variante dem annähernd gleichkommt.

Fridolin Albrecht, Höchst

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