Verständliche

Leserbriefe / 19.11.2020 • 18:41 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Ablehnung der

CP-Variante

Man ist fast geneigt zu sagen, willkommen, Lustenau, in der Ablehnung einer Rieddurchtrennung (CP- und Z-Variante) durch eine Autobahnverbindung zur Schweiz, die inzwischen erstaunlicherweise plötzlich vierspurig samt Pannenstreifen geplant wird – koste es, was es wolle. Dazu wirft unser Landesrat Tittler laut VN indirekt Herrn Postner vor, „Sand in die Augen zu streuen“ mit einer neuerlichen Diskussion über wesentlich kürzere Verbindungen. Was ist denn das, wenn man den Menschen in der über 30-jährigen umstrittenen Diskussion immer nur eine zweispurige „Schnellstraße S 18“ vorgaukelt? Es ist wohl Absicht, dass man mit der ehemals geplanten „A-15“ gleich schon wesentlich mehr Widerstand hervorgerufen hätte, wobei ich diese Vorgangsweise absolut unredlich finde.

Der „Kommentar“ vom VN-Chefredakteur vom 14. November trifft vieles in der langen „S18-Geschichte“ genau, speziell dies mit den „rein wirtschaftlichen Interessen“ einer Großindustrie und mit dem 56 Jahre alten „Straßenstummel“ in St. Margrethen. Durch die jetzigen Verkehrsbelastungen sind die uralten Vertragsabmachungen längst überholt und es ist deshalb völlig unverständlich, dass alle Autobahn-Anschlussüberlegungen nach wie vor über Höchst/Brugg gehen sollen. Gerade in Corona­zeiten sind wir Menschen und unsere Wirtschaft sehr gefordert und staatliche Finanzhilfen dafür sind jetzt zur Krisenbewältigung viel wichtiger als Autobahnauffahrten an genau der gewünschten Stelle.

Egon Troy, Fußach

Du hast einen Tipp für die VN Redaktion? Schicke uns jetzt Hinweise und Bilder an redaktion@vn.at.