Humorvolle Erklärung PCR-Test

Leserbriefe / 22.11.2020 • 17:17 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Stellen Sie sich eine Kamera mit variabler Optik vor, die auch das Vorhandensein von Haaren feststellt. Diese Kamera wird von irgendwo auf die Erde gerichtet. Die Vergrößerungen werden auch CT-Wert genannt. Bei einem CT-Wert von 24 sieht man z.B. Menschen. Familie X hat so eine Kamera installieren lassen. Eines Tages geht der Alarm los. Die Kamera hat einen Einbrecher entdeckt. Am nächsten Tag findet die Kamera zunächst nichts, der CT-Wert wird auf 30 erhöht, da schrillt wieder der Alarm, denn der Einbrecher hat gestern ein Haar verloren, was als Beweis gilt, dass er anwesend ist. Natürlich findet die Security niemanden. Dann wird Staub gesaugt, das Haar ist weg. Nun geht die Kamera auf einen CT-Wert von 45 und findet tatsächlich noch die Schuppe (den Bruchteil) eines Haares und wieder wird die Anwesenheit eines Einbrechers festgestellt. Also unzählige Fehlalarme wegen eines einzigen, schon Tage zurückliegenden Besuchs eines Einbrechers. Dieser Spuk kann monatelang gehen. Und so muss man sich den PCR-Test vorstellen. Noch Monate, nachdem man unwissentlich Bekanntschaft mit einem Coronavirus gemacht hat, sagt das Labor, nachdem man irgendein Bruchstück eines Virus gefunden hat, man sei positiv, mit all den Folgen einer Quarantäne.

Mag. Gertraud Burtscher, Bludesch

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