Aufruf an die leitenden Ärzte unserer Intensivstationen

Leserbriefe / 23.11.2020 • 17:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Vor wenigen Tagen sprach die Ärztin und Homöopathin Ulrike Fröhlich beim United-to-Heal Kongress 2020. Ich möchte eine ihrer zentralen Botschaften weitergeben: Lasst die Homöopathen auf die Intensivstationen. Weltweit versuchen Homöopathen die Herausforderung Covid-19 mitzutragen, doch lässt man sie? Das wird unterschiedlich gehandhabt. Dabei kann es sehr effektiv sein, wenn man die beiden Möglichkeiten kombiniert. Gelingt es durch die Zusammenarbeit von Schulmedizinern und Homöopathen die Dauer des Aufenthalts der Patienten auf den Intensivstationen zu verkürzen, schaffen wir schneller freie Betten für weitere bedürftige Patienten. Es ist die Chance. Zusammenarbeit. Erfahrungsaustausch. Entwicklung. Vielleicht ist dies die Zeit für neue Wege? Ich möchte alle Krankenhäuser dazu ermutigen. Die Erfahrungen werden es zeigen. Wir können nichts verlieren, nur gewinnen. Ich erhoffe mir rasch davon zu hören oder zu lesen, dass unsere Ärzte auf Intensivstationen ihre homöopathischen Kollegen beiziehen, um gemeinsam zu wirken. Es ist an der Zeit.

Petra Pellini–Forcher, Bregenz

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