„Gewesslers Raserpaket als lupenreiner Autofahrernepp“

Leserbriefe / 09.04.2021 • 17:51 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Zum Leserbrief von Dr. Wilfried Ludwig Weh, VN vom 7. April:

Ein „lupenreiner Autofahrernepp“ ist für Dr. Weh das politische Vorhaben, gegen Raserei vorzugehen. Durch „immer noch strengere Strafen“ solle „normalen Autofahrern“ das Autofahren vermiest werden. Nun kann man wie Dr. Weh der Meinung sein, dass „normale Autofahrer“ im Ortsgebiet über 80 km/h zu schnell fahren – denn auf solche zielt das Raserpaket ab. Allerdings können – vor allem innerorts – bereits 5 oder 10 km/h den Unterschied machen, ob ein Unfall überhaupt passiert, und wenn ja, wie schwer Menschen dabei verletzt werden. Daher beginnt Raserei aus meiner Sicht nicht erst bei diesen massiven Geschwindigkeitsübertretungen. Da ein Viertel aller Verkehrsunfälle mit Verletzten durch überhöhte Geschwindigkeit von Kfz verursacht wird und die Zahl der Verkehrsverletzten in Vorarlberg seit über zehn Jahren kontinuierlich steigt, scheinen Maßnahmen gegen überhöhte Geschwindigkeiten dringend geboten. Denn Temposchutz rettet Leben!

Veronika Rüdisser, Vorstandsmitglied der Radlobby Vorarlberg in

Dornbirn, Kennelbach