Corona – auch ich

Leserbriefe / 12.04.2021 • 18:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

habe die Nase voll

Vom Abstandhalten, Maskentragen, Ausgangssperre, dass ich Menschen, die ich gern habe, nicht trösten, besuchen, umarmen darf.
Von all den dilettantischen Politikern, die sich nur in guten Zeiten, dann aber mit viel Tamtam der Presse präsentieren. Die für Impfkampagnen und Repräsentationskosten 100 Millionen Euro und mehr ausgeben, die Impfdosenkosten aber mit 200 Millionen Euro (für alle ÖsterreicherInnen für zwei Jahre!) limitierten. Durch die nunmehr verspätet durchgeführten Impfungen und die weiter andauernden Erkrankungen und Einschränkungen entstehen volkswirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe! Vom menschlichen Leid mal ganz abgesehen.

Von den ganzen Coronaleugnern, Verwirrten, Quer- oder Sonst-wasDenkern, die mit dem Herunterspielen der Pandemie die ganze Situation auch noch verschlimmern. Ich denke auch an die, die in den Krankenhäusern herhalten müssen (Überstunden, zusätzliche Nacht- und Wochenenddienste). Sie arbeiten den ganzen Tag in Plastik-Ganzkörperanzügen, Maske, usw., sind abends schweißgebadet und zermürbt, weil sie den todkranken Menschen helfen wollen und oft nicht mehr helfen können. Meine Maskenpflicht, das Abstandhalten etc. sind dagegen Peanuts.

Ich wünsche mir, dass sich möglichst viele Menschen impfen lassen, damit wir endlich wieder etwas mehr Normalität in unser Leben bringen. Ich lasse mich impfen, nicht nur für mich, sondern auch für alle anderen, für die ich auch eine Mitverantwortung trage!

Kleopatra Loretz, Bartholomäberg