Die Spanische Grippe

Leserbriefe / 07.05.2021 • 16:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Sie trat im Jahr 1918 auf und verbreitete sich weltweit. Berechnungen zufolge waren 500 Mill. Menschen infiziert, zwischen 50 und 100 Mill. starben. Eine der überlebenden dieser Seuche, Dr. Eleonora McBean, stellte fest: Der Ursprung war nicht ein besonders ansteckender „Killervirus“, sondern ließ sich auf das weltweite Impfprogramm während des Ersten Weltkriegs zurückführen. In einer speziellen Untersuchung zeigte sie auf, dass nur Geimpfte an der Grippe starben. Sie schrieb: „Meine Familie verweigerte die Impfung und wir waren bester Gesundheit. Man kann den Körper nicht mit allen möglichen Giften vollpumpen, ohne davon krank zu werden. Als die Grippe ihren Höhepunkt erreicht hatte, wurde alles geschlossen: Schulen, Geschäfte, sogar Krankenhäuser, denn auch die Ärzte und Krankenschwestern, die sich impfen ließen, waren erkrankt. Die Straßen waren menschenleer. Meine Eltern verbrachten jeden Tag Stunden die Kranken zu versorgen. Sie wurden weder angesteckt, noch brachten sie die Krankheit mit nach Hause, obwohl es mitten im Winter war.“ (Quelle: „Pharmakeia“ von Ana Méndez Ferrell)

Astrid Frick, Hohenems