Die Spanische Grippe

Leserbriefe / 12.05.2021 • 19:19 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Liebe Frau Astrid Frick, offensichtlich sind Sie hier auf einen „Fake“ hereingefallen. Es gab keinen Impfstoff gegen die Spanische Grippe 1918 – daher konnte niemand an einer Impfung sterben. Lt. WHO, „Zur Zeit der Grippepandemie 1918–19 gab es keinen Impfstoff (der erste Grippeimpfstoff wurde erst in den 1940er Jahren entwickelt). Zu den von Ihnen genannten Personen: Dr. Eleanor McBean war eine polemische US-amerikanische Impfgegnerin, die ihre laienhaften und verschwörungstheoretischen Ansichten zu Papier brachte und in Kleinauflagen druckte. Dass McBeans Ansichten nur als laienhaft bezeichnet werden können, zeigt ihre Beschreibung der Impfung im Vorwort zu ‚The Poisoned Needle‘ als „Giftinfusion direkt in den Blutkreislauf injiziert“. Ana Méndez Ferrell, wurde u.a. bekannt mit ihrer „Besteigung des Mount Everest“ im Jahre 1997, um einen Gebetskampf gegen die finsteren Mächte zu führen. Während es stimmt, dass Ana Mendez eine Expedition auf den Mount Everest unternahm, gelangte weder sie noch ein anderer Expeditionsteilnehmer auf den Gipfel des Mount Everest (8848 Meter hoch). Sie schafften es niemals über das Basiscamp hinaus (5200 Meter hoch), etc. Ich würde Ihnen vorschlagen, prüfen Sie alles, bevor Sie es verbreiten. Gerade in so speziellen Zeiten wie heute, wo die Impfung aus heutiger Sicht die einzige Alternative ist.

Stefan Bösch, Lustenau