China will eine neue Weltordnung

Leserbriefe / 20.07.2021 • 17:10 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Durch die aufstrebende Wirtschaft hat China die Spitze in vielen Produktionsbereichen übernommen. Die „Neue Seidenstraße“ ist für Peking das wichtigste Instrument zur geopolitischen Neuordnung. Es will damit den Handel innerhalb Asiens sowie mit Europa und Afrika anfeuern, um seinen Einfluss in der Weltwirtschaft zu vergrößern. Fast 150 Staaten haben schon umfassende Kooperationsverträge mit der Volksrepublik abgeschlossen. Man erlebt die Wiederkehr des geopolitischen Wettbewerbs und der Systemrivalität, aber jetzt in einer multipolaren Welt. China erweitert seine militärische Reichweite in den Atlantik, das Mittelmeer und die Antarktis. Die Volksbefreiungsarmee wird ständig modernisiert und es werden neue Langstreckenraketen, Kampfflugzeuge, Flugzeugträger und Atom-U-Boote mit globaler Reichweite in den Dienst gestellt, um die chinesischen Interessen weltweit abzusichern und zu verteidigen. Es verfügt über zwei Millionen Soldaten, rund 7000 Kampfpanzer und 1600 Kampfflugzeuge. China baut sein Nuklearwaffenarsenal weiter aus und entwickelt atomwaffenfähige Hyperschallraketen mit großer Reichweite. Der Weg zu einer Demokratie ist in China kein Thema, die Kommunistische Partei sitzt fest im Sattel. Eher unterwandert China die westlichen Demokratien und will eine neue Weltordnung etablieren.

Kurt Gärtner, Wels