Dank an unsere Bauern

Leserbriefe / 27.08.2021 • 17:20 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wenn unsere Bauern angeblich nur 3 % des Wirtschaftsaufkommens im Lande erarbeiten, so sind sie dennoch zu 100 % für die Gestaltung der Landschaft zuständig. Ganz gleich, wo wir unterwegs sind, ob in Tallagen, in mittleren Regionen, wie zum Beispiel in den Vorsäßdörfern, oder auf unseren Alpen, wer mit offenen Augen durch die Gegenden wandert, der stößt immer wieder und überall auf die Arbeit unserer Bauern. Die Tourismuswirtschaft lebt ebenfalls landesweit von ihrem unermüdlichen Einsatz. Die Bauern sind 365 Tage im Jahr an ihren Hof gebunden. Sie verdienen wenig Geld und haben große Risiken zu tragen. Besonders in der jüngeren Vergangenheit mit den Wetterunbilden, den Wasserschäden, den Hangrutschungen, den Vermurungen und da und dort den Hagelschäden. Es werden auch immer wieder Stimmen laut, dass die Bauern zu viele Zuschüsse erhalten. Es wird dabei vergessen, dass ohne ihre Arbeit die Wirtschaft zusammenbricht und die Lebensmittelversorgung der Menschen nicht mehr sicher ist. Die Drei-Stufen-Landwirtschaft ist arbeits- und zeitaufwendig. Teure Maschinen und Geräte müssen eingesetzt werden, damit mit wenig Personal das Winterfutter für die Tiere eingebracht werden kann. Entlastung durch den Maschinenring kostet ebenfalls viel Geld. Unsere Bauern sind Landschaftsgärtner und ganzjährig bemüht, die Erträge ihrer Böden zu erhalten und so ihre Existenz zu sichern.

Hugo Mayer,

Egg

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