Kirche bereitet sich auf die Fluchtwelle vor

Leserbriefe / 29.08.2021 • 17:44 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bischof Benno Elbs nennt im Beitrag „Ohne Islam geht es nicht“ den Islam einen Teil der Lösung der katastrophalen Zustände in Afghanistan. Wenn man aber in Betracht zieht, dass es keinen einzigen islamisch dominierten Staat gibt, der demokratisch regiert wird, dass in keinem einzigen dieser über 50 Staaten die Trennung von Religion und Politik akzeptiert und gelebt wird, frage ich mich, woher der Herr Bischof den Optimismus nimmt, die aufgeklärten Muslime könnten ihre Sicht auf Demokratie und Freiheit durchsetzen. Schließlich brauchen sogar mutige Muslime, die bei uns in der EU leben und sich kritisch zum totalitären Ansatz des Islam äußern, Polizeischutz. Peter Scholl-Latour: „Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt.“

Margit Schwanzer, Dornbirn

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