Solidarität und Schule

Leserbriefe / 30.08.2021 • 18:30 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
asdfasdf.afp
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Zum Kommentar von Gerold Riedmann „Wir sind viel zu geduldig“ und dem Bericht von Michael Prock „Stich oder Test“, VN vom 28./29.8.2021:

Laut Bildungsdirektion sind „über 80 Prozent der Vorarlberger Lehrerschaft“ gegen das Coronavirus geimpft. Dies spricht für das hohe Maß ihres Verantwortungsbewusstseins und ihrer Solidarität gegenüber ihrem beruflichen und dem gesamtgesellschaftlichen Umfeld. Umso unverständlicher ist es, dass Pflichtschullehrergewerkschaft, Bildungsrätin Schöbi-Fink und einige VertreterInnen der Politik derart kleinlaut vor jener „kleinen Gruppe“ erpresserischer Impfunwilliger in die Knie gehen und sich – wie im Fall der Gewerkschaft – nicht einmal zu einer Impfempfehlung durchringen können. Ich frage mich, welche Vorstellung von gesellschaftlicher Solidarität diesem Verhalten zugrunde liegt, wenn man darüber hinaus weinerlich vorrechnet, dass die PCR-Tests als Alternative zur kostenlosen Impfung jeder Lehrkraft, die „den Stich“ verweigert, im Schuljahr 2500 Euro kosten würden. Sollten vielleicht die Impfwilligen, die ihren Beitrag zur Überwindung dieser verheerenden Pandemie leisten, den Uneinsichtigen gegenüber solidarisch sein? Ich war selbst 35 Jahre Lehrer und Gewerkschaftsmitglied. Für mich wäre eine Impfung zum frühestmöglichen Zeitpunkt selbstverständlich gewesen. Der Schutz der Kinder und Jugendlichen, die nicht geimpft werden können, muss vorrangig sein,

Mag. phil. Klaus Lutz, Hörbranz

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