Maskentragen im Unterricht unverhältnismäßig

Leserbriefe / 05.01.2022 • 20:15 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Gepa

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Erwachsene können in Gasthäusern feiern, in die Thermen gehen oder Indoor-Sport betreiben, alles ohne Maske, zumindest bei den eigentlichen Vergnügungen. Auch am Arbeitsplatz wird nur in den wenigsten Bereichen länger eine Maske getragen. Es sei jeden gegönnt. Im Unterschied dazu müssen unsere Schulkinder (ab 6 Jahren) bis zu acht oder sogar zehn Stunden (bei Ganztagesbetreuung) nahezu durchgehend eine Maske tragen, obwohl Kinder gar nichts zur Überlastung des Gesundheitssystems beitragen. Keine Bevölkerungsgruppe wird so viel getestet wie Schulkinder, und dennoch werden sie derart eingeschränkt. Die Kinder dürfen in den Schulen nicht turnen, wenn ja, dann unbegreiflicher Weise nur mit Masken. Sie schwitzen dabei und kontaminieren die Maske dadurch. Bewegung und Sport ist essenziell für die Gesundheit der Kinder, aber das wird einfach ignoriert. Kinder müssen sich uneingeschränkt artikulieren können, aber auch lachen und manchmal auch rufen dürfen. Aber durch die Maske wird ihnen einfach jegliche Ausübung einer Emotion genommen. Das Maskentragen im Unterricht und der Bewegungsentzug durch den fehlenden Turnunterricht sind jedenfalls ungerecht und unverhältnismäßig im Sinne einer gesunden Entwicklung unserer Kinder. Niemand braucht sich vor Schulkindern fürchten, denn jeder kann sich durch eine Impfung schützen.

Mag. Gernot Sommer, Preding

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