Nüchtern betrachtet

Leserbriefe / 10.01.2022 • 18:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wir Menschen reagieren auf Medikamente teils sehr unterschiedlich. Wird das wissentlich verdrängt? Seit etwa zwei Jahren werden Impfstoffe auf Basis der Anfangscoronainfektionen verspritzt, deren Infektionssymptomauswirkungen nach Ansteckung sich im Verlauf der Zeit ggf. teilweise veränderten und reduzierten. Corona entwickelte sich in Varianten weiter und scheint sich mit der Omikronvariante zwar schneller zu verbreiten, aber abgeschwächt zu haben. Unangepasste Impfungen jedoch nicht. Nachdem ersichtlich scheint, dass in all den Ländern mit sehr hoher Durchimpfungsrate die Inzidenzfälle wellenförmig immer wieder stark steigen, sei die Frage gestattet, ob manche Geimpfte ggf. infolge angegriffenen Immunsystems empfänglicher für Coronainfekte u. a. wurden, auch wenn Coronainfektionen größtenteils schwächer verlaufen dürften. Vergleiche mit Schweden (geringere Todeszahlen pro Einwohner als bei uns), belastungsmäßig mit Dänemark mit dort vergleichsweise viel höherer Durchimpfungsrate und einem Inzidenzwert von über 1100 u.a. verstummten längst. Länder mit hohen Inzidenzraten verzichten teilweise auf Corona-Scharfmaßnahmen, Schweden blieb ohne Lockdown. Sind wir, trotz inzwischen weniger gefährlichen Coronaauswirkungen, zudem besseren Behandlungsmöglichkeiten, bewusst auf dem falschen Weg? Vielleicht weil mit grundrechteeinschränkenden Zwangsmaßnahmen Bürger weiterhin zum Abbau des riesigen Impfdosenberges zwangsverpflichtet werden müssen? Das trotz inzwischen möglicher medikamentöser Behandlungsmöglichkeiten bei Infektion durch dieses Virus? Unsere hochbezahlten Politiker und Fachleute scheinen dahingehend unflexibel und aufnahmeresistent zu sein!

Höfferer Kurt, Hörbranz

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