Was das neue Jahr wohl bringen mag?

Leserbriefe / 13.01.2022 • 19:11 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Eigentlich hat für mich das Jahr gut begonnen. Kinder aus der Nachbarschaft kommen, so wie jedes Jahr, am ersten Vormittag des neuen Jahres, um die guten Wünsche mit den Worten vorzutragen: „I wünsch Dir a goats nüs Johr, dasst lang leaboscht, gsund bleibscht und zletscht in Himmel kunscht.“ Ein paar Euro und Schokolade für jedes Kind sind natürlich vorbereitet. Die Kinderkässele wurden am Weltspartag im Oktober geleert, jetzt ist wieder Platz für neues Geld. Der Jahreswechsel ist auch für uns Erwachsene die Zeit der neuen Vorsätze: keine Zigaretten, keine Süßigkeiten, überhaupt weniger essen bis Ostern, damit die Waage ein paar Kilo weniger anzeigt. Täglich mindestens eine Stunde gehen. Zum Einkauf oder zum Kirchgang auf das Auto verzichten. Bis Dreikönig mag das eine oder andere gelingen. Aber bald schon wird der gewohnte Rhythmus wieder den Tagesablauf bestimmen. Damit unsere Liebsten noch an uns glauben können, werden sie sicherheitshalber am Valentinstag mit einem Blumenstrauß überrascht. Es sei denn, wir vergessen auch darauf. Dann kommt vielleicht ein Geburtstag oder ein Namenstag, um es nachzuholen. So hoffen wir im neuen Jahr auf ein harmonisches Miteinander in der Familie, in der Nachbarschaft und in der Gemeinde und dass Corona und Omikron auch bald der Vergangenheit angehören werden.

Hugo Mayer, Egg

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