Heliskiing in Lech

Leserbriefe / 07.02.2022 • 19:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

. . . ist ein wichtiger Teil des Marketings für die internationale Bekanntheit des Wintertourismus am Arlberg, in Vorarlberg und ganz Österreich. Ähnlich werben Skigebiete in Tirol, Salzburg, Kärnten und der Steiermark mit ihren Gletschern. In der Schweiz, Italien, Frankreich, Russland und Süd- und Nordamerika sowie Neuseeland ist Heliskiing ganz selbstverständlich und auch dort für Einheimische leistbar, wie bei uns. Der legendäre Rettungspilot Hans Bösch hat schon im Zuge einer ähnlichen populistischen Diskussion in den VN 2016 festgestellt, dass die Piloten auch im Winter trainieren müssen, um bei White-out, Nebel und Schneetreiben Rettungsflüge sicher durchführen zu können. Er wunderte sich, dass manche Unwissende diese Notwendigkeit bezweifeln. „Hubschrauberlärm wird bei Rettungsflügen zur Musik“. Angesichts tausender Tourenmöglichkeiten in Vorarlberg kommt es auf die beiden im Winter wildtierfreien Skiabfahrten bei Lech sicher nicht an. Der ÖAMTC finanziert seine Rettungsheli durch Mitgliedsbeiträge, bei Wucher-Helicopters erfolgt dies u.a. durch Skiflugtickets, beide auch durch Versicherungsbeiträge. Flugkerosin verbrennt fast rückstandsfrei. Die CO2-Belastung pro Person ist wesentlich geringer als bei einer Autofahrt von Bregenz nach Lech. Für den Alpenverein werden zahlreiche Heliflüge für Baumaßnahmen und Hüttenversorgungen im Winter und Sommer durchgeführt. Objektiv betrachtet ist das aktuelle politisch motivierte Neid-Theater um das Heliskiing also völlig entbehrlich! Wir alle leben vom Tourismus, nicht nur die Bergbevölkerung.

TR DI Michael Manhart, Lech