Zur Strompreisrechnung 2021

Leserbriefe / 10.02.2022 • 17:26 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

In den VN vom 3.2.2022 war eine Tabelle mit quergestreiften Linien. Da war nebendran zu lesen, dass der Strompreis von 2020 bis 2021 um 12,7 % billiger war. Bei meinem Rechnungsvergleich war jede Position, egal ob Tag- oder Nachtstrom, teurer als im Jahr 2020. Und die Position Abgaben und Netz setzen sich aus 14 zum Teil höchst kuriosen Namenstiteln zusammen. Wenn alle ihre Rechnungen so ausstellen würden, wäre auf einer Gasthausrechnung nebst dem Essen noch Folgendes zu lesen: Löffelgrundgebühr, 6 ct; Löffelbenützungsgebühr, 3ct; Löffelbereitstellunggebühr, 7ct; und bei Messer, Gabel, Stuhl und Serviette dasselbe. Für wie blöd halten die VKW und Mitverdiener ihre Kunden noch? Wenn der halbe Rechnungsbetrag über kurioseste Gebühren eingefordert wird, ist es eine einfache Sache, das eigentliche Produkt im Vergleich zur Konkurrenz etwas günstiger zu verkaufen.

Lothar Vogel, Hohenems