Fragen an die Medien

Leserbriefe / 03.05.2022 • 18:25 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Ist es nicht beleidigend, wenn einem halbwegs demokratisch denkenden Menschen mit durchschnittlicher Intelligenz überwiegend Selenskyjs Propaganda, mit hoher Wahrscheinlichkeit von westlichen Geheimdiensten vorgegeben, als Nachricht geboten wird? Wo bleibt z. B. die Berichterstattung zu den Auswirkungen der „500.000 ausländischen Kämpfer“ (Zitat: Selenskyj)? Warum verhindert eine demokratische Informationsfreiheit die Einsicht in die Propaganda der Russen? Gäbe es nicht weit Fragwürdigeres zu sperren im Internet? Ist es die Angst vor wirklich informierten BürgerInnen und deren Entscheidungsfähigkeit? Bleiben allein persönliche Diffamierung, das Schüren von Hass und das Setzen auf Eskalation als Rechtfertigung? Sind in schweren Zeiten der Bewährung gleich die Wahrhaftigkeit der Informations- und Kommunikationskultur und damit auch die Zivilisation Spielgelder, die aufs Spiel gesetzt werden müssen?

Ing. Mag. Dr. Ewald Berkmann,
Bregenz