Das 33-Milliarden-
Ukraine-Hilfspaket von Joe Biden

Leserbriefe / 06.05.2022 • 17:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Mit dem 33-Milliarden-Unterstützungspaket sieht der US-Amerikanische Präsident die Möglichkeit das angekratzte Image als Führungsmacht aufzupolieren, Russland langfristig zu schwächen und China die Folgen eines Angriffes auf Taiwan aufzeigen. Mit der unrealistischen Aussage des US-Amerikanischen Verteidigungsminister Austin „Die Ukraine kann den Krieg gegen Russland gewinnen“, wird das Vorhaben unterstützt und dafür die Ukraine geopfert. Dass die US-Amerikaner für ihre Interessen Länder und Menschen benutzen, hat man bereits bei ihren verlorenen Kriegen in Vietnam, Irak oder Afghanistan, wo sie nur verbrannte Erde hinterlassen haben, gesehen. Die Lieferung von schweren Waffen wird den Krieg in der Ukraine nur mit vermehrtem Sterben und Zerstörungen verlängern. Russland kann sein Heer von derzeit 200.000 Mann für Putins „Spezialoperation in der Ukraine“ bei einer Generalmobilmachung auf 700.000 Mann aufstocken und auch strategische Nuklearwaffen einsetzen. Putin ist natürlich für dieses Desaster verantwortlich, er muss aber am Verhandlungstisch gestoppt werden. Bei aller Machtlosigkeit und Mitgefühl mit der Ukraine müsste man Selenskyj, der als ehemaliger Komödiant die modernen Medien für seine Kriegsrhetorik hervorragend bedient, längst mit diesen Realitäten konfrontieren. Das sinnlose Sterben und Zerstören in der Ukraine kann nur mit Diplomatie, die immer einen Kompromiss benötigt, das wäre eine Autonomie für den längst verlorenen Donbass, gestoppt werden.

Alfred Fuchs,

Dornbirn