„Stoppt Kälbertransporte“

Leserbriefe / 06.05.2022 • 17:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Jeden Montag werden weiterhin Kälbertransporte in Drittländer durchgeführt. Obwohl es dem VGT gelungen ist, so einen qualvollen Transport zu verfolgen und das Video auch unlängst veröffentlicht wurde, hat sich diesbezüglich überhaupt nichts geändert. Erst wenn eine Kuh ein Kalb bekommen hat, erzeugt sie Milch. Deshalb wird sie jedes Jahr künstlich befruchtet. Kurz nach der Geburt werden Kalb und Kuh schmerzhaft getrennt. Männliche Kälbchen sind für die Milchwirtschaft nutzlos und werden ins Ausland transportiert. Nach der tagelangen Fahrt erwartet sie eine unfassbare Qual. Sie werden mit Methoden geschlachtet, die wegen ihrer Grausamkeit bei uns verboten sind. Ihnen werden die Augen ausgestochen und die Sehnen durchtrennt. Im Anschluss werden sie geschächtet, d.h. den Tieren wird betäubungslos der Hals aufgeschnitten, um sie ausbluten zu lassen. Kein Tier sollte für den menschlichen Konsum leiden oder sterben müssen. Es gibt doch mittlerweile unzählige, sehr gute pflanzliche und tierleidfreie Alternativen (z.B. Hafermilch). Viele erfolgreiche Sportler ernähren sich rein pflanzlich. (Filmtipps: What the Health, The Game Changers etc.; Buchtipps: Vegan-Klischee ade!, Peacefood, …). Tierwohl muss vor dem Profit stehen! Wir sollten unseren Konsum von Tierprodukten überdenken. Für die Tiere, das Klima und unsere eigene Gesundheit.

Sandra Flatschacher,

Fraxern