Achtal: Ein Juwel

Leserbriefe / 11.05.2022 • 17:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Kürzlich waren wir im Achtal und wanderten knapp bis vor den ersten Tunnel. Romantik pur. Es wäre ein Erlebnis für jeden Vorarlberger und Urlaubsgäste, sowohl als Wanderweg und noch besser als Radweg. Dass man Jahrzehnte nichts gemacht hat, hinterlässt logisch Spuren. Aber eine Umsetzung zur Sanierung wäre absolut in kurzer Zeit möglich. Schon das Wälderbähnle hatte an allen kritischen Stellen Steinschlagsturzwände aufgestellt, die Holzdielen sind defekt. Jedoch alle Stützen sind noch vorhanden. Sie müssten nur mit Steinschlagnetzen behangen werden. Dasselbe Systen wie auf der Straße nach Emsreuthe. Der Felssturz, der als Anlass zur Beendigung der Wälderbahn führte, wäre kein Grund gewesen, da eine Schienenverlegung möglich gewesen wäre. Der ÖBB kam das allerdings gelegen. Die angegebenen Sanierungskosten zum Ausbau als Radweg von zuerst 42 Mill. Euro, dann von Zadra auf 45 Mill. Euro erhöht(!), sind absolut unrealistisch. Ein Teil wird zur Erhaltung für die nächsten Jahre dazukalkuliert (unlogisch, wurde noch nie bei Kostenvoranschlägen gemacht?!). Bin auf die neuerliche Studie gespannt. Ich lade alle Vorarlberger ein, dieses wunderbare Achtal anzusehen. Eingang bei Head in Kennelbach, beschränkte Pkw-Parkmöglichkeit, deshalb Empfehlung zur Radanreise. Vorläufig ratsam als Wanderung, Picknickmöglichkeiten vorhanden. Werner Auinger hat in jahrelanger Arbeit im Achtal dafür gesorgt.

Oskar Piffer, Dornbirn